Stauraum schaffen

Er ist ein gern gesehener Gast, doch meist verschwindet er unbemerkt auf leisen Sohlen. Und er ist immer Mangelware, denn er füllt sich wie von selbst: Die Rede ist vom Stauraum. Mit unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie daheim mehr Platz schaffen.

Mit unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie daheim mehr Platz schaffen.
Mit unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie daheim mehr Platz schaffen.

(mei) Egal, wie viele Einbauschränke und wie grosse Estrich- oder Kellerabteile einem beim Einzug zuflüsterten, jetzt habe man endlich Platz: Stauraum hat die lästige Angewohnheit, mit der Zeit immer geringer zu werden. Denn er füllt sich mit unserem Leben, das wir wie Jahresringe in Schichten ablegen und in ihm auslagern: Fotoalben aus unserer Kindheit, der Campingausrüstung aus den wilden 20ern, Feriensouvenirs, Aussteuern von Verwandten oder den Unterlagen der letzten Aus- und Weiterbildung.

Ordnung ist die halbe Miete  

1. Deshalb ist einer der wichtigsten Stauraum-Tipps einer, der viel zu tun gibt: Misten Sie ab und zu aus und entsorgen Sie Dinge, die Sie seit Jahren nicht mehr in den Händen gehalten – und ergo auch nicht vermisst – haben.

2. Denken Sie dabei daran: Leichtigkeit macht glücklich. Je weniger Krimskrams und Krempel Sie (herumstehen) haben, desto einladender sehen Ihre vier Wände aus.

3. Ordnen Sie das, was übrig bleibt – und zwar regelmässig. So brauchen Sie sehr viel weniger Stauraum als gedacht.

Mehrlagig wohnen

Nichtsdestotrotz gilt insbesondere für jene, die in kleinen Wohnungen oder grossen Familie leben, dass man nicht ums Schaffen von Stauraum herumkommt. Dafür besonders geeignet sind die ungenutzten Ecken, an denen sich sowieso niemand aufhält.

4. Dachschrägen, an denen man sich gerne den Kopf anschlägt, sind als Stauraum ideal. Wer den Platz optimal ausnutzen will, wählt massgeschneiderte Schränke oder Kommoden, in denen sich vom Bettzeug bis zum Geschirr alles Mögliche verstauen lässt.

5. Dasselbe gilt für Treppen – unter diesen sich übrigens auch sehr gut eine originelle Bibliothek oder ein Schubladensystem einrichten lässt, in dem von der Hausapotheke bis zu den Einkaufsgutscheinen alles seinen festen Platz hat.

6. Auch das Hochbett hat in Sachen Stauraum viel zu bieten. Oben schlafen, unten chillen oder arbeiten, lautet die Devise. Denn unter dem Hochbett haben ein Schreibtisch oder ein Sessel perfekt Platz.

Ganz schön verstaut

Stauraum kann auch chic aussehen – von wegen Besenkammer-Look. Nicht jedem Stauraum sieht man seine primäre Funktion nämlich auf den ersten Blick an.

7. Von antik bis Vintage: Truhen, Körbe, Harassen, Kisten oder Kartons können mit wenig Aufwand so aufgepeppt werden, dass sie als cooler Blickfang dienen. Dass diese Accessoires das Haus in Ordnung halten, wird so fast zum Nebeneffekt.

Clever kombiniert

Multitasking ist auch bei Möbeln Trumpf. Nutzen Sie deshalb Einrichtungen, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Damit steht Ihnen mehr Platz zur Verfügung. Und den können Sie beispielsweise für einen zusätzlichen Schrank nutzen, indem sich so einiges verstauen lässt.

8. Der Klassiker der Kombimöbel ist das Bettsofa, das es mittlerweile in allen Preis- und Designklassen gibt. Der gute alte Sekretär mit ausklappbarer Arbeitsfläche ist ein weiteres Beispiel fürs Multifunktionale. Oder das Bett mit eingebauter Ablagefläche, die das auffängt, was sonst aufs Nachttischchen muss.

Zusätzliche Informationen

ImagePoint Artikel drucken