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Tipps für kleine Bäder

Wenig Platz und wenig Licht: Gerade in älteren Gebäuden ist das Bad oftmals mehr düstere Nasszelle denn entspannende Wellnessoase. Wir zeigen, wie sich das ändern lässt.

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Zwei Kleinstwaschplätze von Alape, die sogar noch Stauraum bieten.

(mei) Kleinbäder, Zweitbäder und Gäste-WCs haben eines gemeinsam: Sie sind so klein, dass die Bauherren sich bei ihrer Ausstattung meist auf reine Funktionalität beschränken und den wohnlichen Aspekt vernachlässigen. Das Resultat sind Räume, in denen sich niemand gern aufhält. Die gute Nachricht: Ist die Zeit für einen Umbau gekommen, lassen sich die Fehler der Vergangenheit beheben.

Weit(er) denken

Voraussetzung für die gelungene Neugestaltung eines Kleinbades ist eine gute Planung. Das klingt einfacher, als es ist. Die Planung umfasst nämlich weit mehr als einen Austausch der Badeinrichtung. Vielmehr ist für die Bauherrschaft der beste Moment gekommen, um sich über Grundsätzliches Gedanken zu machen:

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Urinal inklusive: Kleinbad-Lösung von Villeroy & Boch.
  • Was muss der Raum bieten: Möchte die Bauherrin sich hier abends entspannen? Ist es das private Bad von Übernachtungsgästen? Oder sollen hier «bloss» Gäste auf die Toilette gehen können?

  • Wer wohnt heute und in naher Zukunft im Haus oder in der Wohnung: Sind die Kinder ausgeflogen, so dass sich ein früheres, heute nicht oder kaum mehr gebrauchtes Kinderzimmer zu einem – alles andere als kleinen – Bad umnutzen lässt? Oder scheint in absehbarer Zukunft keine Umnutzung möglich?

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, wie weitreichend, aber auch wie zufriedenstellend der Umbau ausfallen wird: Selbst das schönste Bad macht nicht lange glücklich, wenn es den eigenen Bedürfnissen nicht entspricht.

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Dank ihrer Vielfalt auch für Kleinbäder ideal: die Kollektion Axor Boroullec von Hansgrohe.

Inspiration suchen

Bevor es ans Aussuchen der neuen Plättli geht, macht es Sinn, sich einen Überblick über die heutigen Möglichkeiten der Badgestaltung zu verschaffen: Je mehr Sie sehen, desto schneller erkennen Sie, was Ihnen gefällt und was nicht. Lesen Sie dazu Wohnzeitschriften, besuchen Sie Messen und Ausstellungen und sprechen Sie mit Freunden und Bekannten, die ihr Bad umgebaut haben. Empfehlenswert sind die Websites von Herstellern wie Villeroy & Boch, die Gestaltungsvorschläge für Kleinbäder aufzeigen, sowie die Homepage badewelten.ch, auf der Sanitär- und Installationsfachleute Tipps für die Badeinrichtung geben.

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Die Armaturen-Kollektion Metris von Hansgrohe eignet sich auch für kleine Bäder.

Profis beiziehen

Holen Sie sich frühzeitig die Unterstützung durch Profis, damit Sie das Beste aus Ihrem Umbauprojekt machen. «Für die konkrete Planung und den eigentlichen Umbau lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer Fachperson, die sich in Gestaltungsfragen auskennt – schliesslich geht es nicht bloss um den Ersatz des Waschtischs, sondern um eine möglichst sinnvolle Gestaltung des zur Verfügung stehenden Raums», sagt Daniel Ruffieux, Verkaufsleiter der Alape-Vertretung für die Dornbracht Schweiz AG. In Frage kommen dafür Architekten, aber auch Sanitärinstallateure mit entsprechendem Know-how: Diese Experten wissen nicht nur, welche Produkte bzw. Farben, Formen und Materialien sich für das betreffende Kleinbad besonders eignen, sondern können die Bauherrschaft auch zu einer geschickten Raumaufteilung beraten.

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Wenn weniger mehr ist: Kleiner Waschplatz von Alape.

Tipps für die Gestaltung 

Für ein wohnlicheres Kleinbad empfiehlt Ruffieux Folgendes:

  • Sparen Sie Platz: Ersetzen Sie die Wanne mit einer Dusche und das Doppel-Lavabo mit einem Einzelwaschtisch. Wenn Sie nicht auf letzteres verzichten möchten, platzieren Sie die Lavabos nicht direkt nebeneinander, sondern an den Enden des Waschtischs, damit Ihnen mehr Bewegungsspielraum bleibt.

  • Machen Sie sich optische Effekte zunutze: Grosse Platten mit entsprechend wenigen Fugen wirken raumvergrössernd. Denken Sie daran, dass die Wand bei einer Badewanne nicht bis oben geplättelt sein muss. Grosszügig wirken auch ebenerdige, verglaste Walk-in-Duschen.

  • Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten aus: Platzieren Sie die Toilette so, dass sie von der geöffneten Tür verborgen wird. Vielleicht ist es dazu notwendig, dass die Tür statt links rechts verankert ist. Insbesondere bei kleinen, quadratischen Räumen nutzen Sie am besten die Ecken, beispielsweise mit einer Eck-Toilette oder einer Fünfeck-Dusche. So gewinnen Sie Raum für einen grösseren Waschtisch. Bei einem schlauchförmigen Grundriss macht es Sinn, die Dusche – warum nicht eine kleine Dampfdusche? – ganz hinten im Raum zu platzieren.

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